Das Leben Marias und unserer Gründerinnen als Beispiel des Glaubens an Gott

Glaube und und unserer missionarischer Einsatz

Juli

"Nach eimigem Tagen machte sich Maria auf den Weg und eilte in eine Stadt im Bergland Judäas und begrüßte Elisabeth..." Lk1,39

Zwei Frauen begegnen sich! Obwohl sie der selben Familie angehören, sehen sie sich selten, weil sie in unterschiedliechen Teilen des Landes wohnen.

Diese Situation finden wir heute in fast jeder Gemeinschaft und Familie. Da ist dieser Schmerz: ich sehe mein Enkelkind nicht aufwachsen, ich erlebe seinen Alltag nicht, seine Entwicklung. Es ist mir zum Fremden geworden. Manche Kinder in meiner Umgebung stehen mir weit näher.

Es ist der Bogen zwischen Sehnsucht und Resignation, zwischen gestalteter Beziehung und Rückzug.

Was heißt dies in Bezug auf den missionarischen Einsatz?

Ich mache  mich auf den Weg!
Ich teile das mit, was mich stärkt!
Ich kann diese Stärkung vom anderen empfangen!
Das ist Freude!


Was ist aber mit dieser Mühsal, sich aufmachen zu müssen und den Berg zu überwinden, Verantwortung zu übernehmen ...?

Ja, manchmal überkommt es mich, da zu sitzen und Trübsal zu blasen, weil alle, die ich scheinbar Liebe, weit weg sind und keiner  an mich denkt.
Das ist mein missionarischer Einsatz: Da raus zu kommen und los zu gehen - über diesen Berg!

Was das am Schluss für eine Erfahrung ist?

Ausprobieren, diese Verantwortung kann niemandem abgenommen werden!

Sr. M. Felizitas Pfeiffer